Eine Ladestation, die alles selbst regelt, sieht nur die halbe Wahrheit. In der Praxis beobachten wir das noch viel zu oft. Ladestationen arbeiten autonom, unabhängig von Solarmodulen, (Haus-)Batterien und Netzgrenzen. Die Folge sind Spitzenlasten, Energieverschwendung und ein Anschluss, der zu schnell an seine Grenzen stößt. Mit der Integration von Zaptec und dem Embion EMS ändert sich das.
Zaptec ist ein norwegisches Unternehmen, das Ladelösungen sowohl für den privaten Gebrauch als auch für größere Standorte entwickelt. Das fortschrittlichste Ladegerät für gewerbliche Anwendungen, das Zaptec Pro, ist so konzipiert, dass es innerhalb eines einzigen Systems von einer Ladestation auf über tausend skaliert werden kann. Damit eignet sich Zaptec hervorragend für Standorte, an denen das Laden keine Nebensache, sondern ein ernstzunehmender Energiebedarf ist.
Was Zaptec auszeichnet, ist der Fokus auf integrierte Intelligenz. Die Ladegeräte kommunizieren über offene Protokolle und sind so konzipiert, dass sie sich in umfassendere Energiesysteme integrieren lassen. Genau diese Eigenschaft macht die Zusammenarbeit mit Embion so naheliegend.
Durch die Integration in das Embion-EMS sind Zaptec-Ladegeräte kein isoliertes Element mehr, sondern ein vollwertiger Bestandteil des gesamten Energiemanagements eines Standorts. Das EMS betrachtet die Ladestationen, die Solaranlage, die Batterie und den Netzverbrauch als ein Ganzes und steuert alles koordiniert.
Konkret bedeutet dies, dass das System die Ladeleistung kontinuierlich an den Bedarf und die jeweils verfügbaren Ressourcen anpasst. Bei starker Sonneneinstrahlung wird diese Leistung vor Ort zum Laden von Fahrzeugen genutzt. Ist der Netzanschluss überlastet, wird die Ladeleistung automatisch reduziert. Ganz ohne manuelle Eingriffe oder Spitzen in der Stromrechnung.
Das Embion EMS überwacht nicht nur den Betrieb der Ladestationen, sondern den gesamten Anschluss. Damit verhindert das System, dass die Kapazitätsgrenze überschritten wird, auch wenn mehrere Systeme gleichzeitig aktiv sind. Für Standorte mit einem überlasteten Netz oder in Situationen, in denen eine Netzverstärkung kurzfristig schlichtweg keine Option ist, ist dies eine konkrete Lösung.
Ob es sich nun um eine Privatanlage mit einem oder zwei Zaptec Go-Ladegeräten oder um einen großen Parkplatz mit Dutzenden von Zaptec Pro-Einheiten handelt – die Integration in das Embion EMS lässt sich entsprechend skalieren. Neue Ladegeräte werden automatisch in das System aufgenommen, ohne dass die Konfiguration neu erstellt werden muss.
Der Übergang zum elektrischen Fahren bringt neue Herausforderungen für das Energiemanagement von Gebäuden und Geländen mit sich. Zaptec liefert die Hardware zum Laden, Embion sorgt dafür, dass das Laden in das Gesamtkonzept passt. Durch die Zusammenarbeit wird die Elektrifizierung beherrschbar, auch wenn die Nachfrage weiter wächst.
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