Embion stellt HEMS vor
Die Energiewende bedeutet, dass die Haushalte immer mehr Strom verbrauchen und produzieren.Während die Haushalte früher hauptsächlich Energie aus...
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Doenja Frints
:
28 April, 2026
An immer mehr Orten in den Niederlanden entsteht ein Spannungsfeld. Es wird viel erneuerbare Energie erzeugt, aber das Stromnetz kann mit diesem Wachstum nicht immer Schritt halten. Große Kapazitäten werden zu Zeiten zurückgespeist, in denen eigentlich kein Platz dafür ist. Dies führt zu langen Wartezeiten und steigendem Druck auf die Infrastruktur.
Um das Netz weiterhin sicher und effizient nutzen zu können, sind Einblick und Kontrolle in Echtzeit erforderlich. Genau an dieser Stelle setzt das Realtime Interface (RTI) an.
Das Realtime Interface (RTI) ist einetechnische Lösung, die eine direkte Kommunikation zwischen Netzbetreibern und Energieanlagen ermöglicht. Über diese Verbindung werden kontinuierlich Energiedaten ausgetauscht und ein Eingriff in Echtzeit ist möglich. Sie nutzt Standards wie IEC 61850, die eine zuverlässige und sichere Kommunikation gewährleisten.
Wenn das Stromnetz überlastet zu werden droht, legt der Netzbetreiber eine Bandbreite fest, innerhalb derer eine Anlage arbeiten muss. Diese Anweisung wird direkt über RTI übermittelt. Die Anlage passt daraufhin automatisch die Leistung an, woraufhin der Netzbetreiber sie wieder überwachen kann.
Das Ergebnis:
Seit Januar 2024 ist RTI in den Niederlanden auch für neue Anlagen wie Solarparks, Windturbinen und Batterien über 1 MW vorgeschrieben.
Die Notwendigkeit von FTI ergibt sich aus dem schnellen Wachstum der erneuerbaren Energien und der Elektrifizierung. Während die Energie früher hauptsächlich zentral erzeugt wurde, wird sie heute zunehmend dezentral und zu unterschiedlichen Zeiten erzeugt.
Ohne Echtzeitkoordination kann dies zu folgenden Problemen führen:
FTI ermöglicht es, dies dynamisch zu steuern, anstatt mit festen Grenzen zu arbeiten, die oft zu konservativ sind.
Für Embion ist RTI keine eigenständige Funktionalität, sondern ein direkter Input für das EMS. Während RTI die Kommunikation mit dem Netzbetreiber übernimmt, sorgt das EMS von Embion für die intelligente Umsetzung in die Praxis innerhalb der Anlage.
Wenn eine Leistungsbegrenzung über RTI übertragen wird:
Auf diese Weise kontrolliert es nicht nur die Ergebnisse, sondern auch den Überblick. Die Gründe für jede Einschränkung werden klar angezeigt, so dass die Benutzer immer sehen können, wann und warum Maßnahmen ergriffen werden.
Dies geschieht vollautomatisch und orientiert sich an:
Darüber hinaus ist die Lösung so konzipiert, dass sie einfach zu installieren und einzurichten ist, so dass sowohl Installateure als auch Endverbraucher schnell damit arbeiten können.
Das EMS regelt nicht einfach die Leistung zurück, sondern sorgt dafür, dass die verfügbare Kapazität so effizient wie möglich genutzt wird.
Während Netzengpässe oft als Einschränkung angesehen werden, zeigt die FTI in Kombination mit einem intelligenten EMS, dass sie auch Chancen bieten. Die Echtzeitsteuerung schafft Raum, um die Anlagenauslastung zu maximieren, ohne das Netz zu überlasten.
Die Kombination aus Echtzeitkommunikation über RTI und intelligenter Steuerung über das Embion EMS ermöglicht es, Flexibilität im Energiesystem tatsächlich zu nutzen.
FTI ist ein entscheidender Baustein im Energiesystem der Zukunft. Sie ermöglicht es Netzbetreibern und Energienutzern, gemeinsam ein stabiles und effizientes Netz zu steuern.
Die Energiewende bedeutet, dass die Haushalte immer mehr Strom verbrauchen und produzieren.Während die Haushalte früher hauptsächlich Energie aus...